Aktivitäten

Agility

 

Babe, einer ihrer ersten Sprünge


Beim Agility hat das Team einen Parcours von 100 –200 Metern Länge mit mehreren Hindernissen z.B. Hürde, Viadukt, Laufsteg, Reifen, Schrägwand, Slalom, Tunnel, Stofftunnel, Wippe, Weitsprung zu überwinden. Die Anordnungen dieser Hindernisse orientiert sich an den drei Schwierigkeitsstufen 1-3 und sind bei jedem Wettkampf verschieden. Wichtig ist neben der Schnelligkeit und Führigkeit, so wenig Fehler wie möglich zu machen. Dies gelingt am Besten, wenn Hund und Mensch ein gut eingespieltes Team sind. Gestartet wird in drei Gruppen, Mini, Midi, Maxi.

 

Tunierhundsport / Breitensport

 

Buffy beim THS-Training



1. Beim Turnierhundesport wird in verschiedenen Disziplinen gestartet.
    Beim Geländelauf laufen Hundeführer und Hund über eine Strecke von 2000  oder 5000 Metern, wobei
    der Hund während des Rennens angeleint bleibt.
    Die Teams werden einzeln in Minutenabstand gestartet.
2. Beim Hindernislauf muss der Hund einen 75 Meter langen Parcours mit 8 verschiedenen Hindernissen z. B. 
    Sprung, Schrägwand, Tunnel, Laufsteg, Tonne, Reifen, Hoch-Weitsprung, durchlaufen, wobei der
    Hundeführer parallel zur Bahn läuft.
    Es wird in zwei Gruppen gestartet. Hunde bis 50 cm und Hunde über 50 cm Schulterhöhe.
3. Der Vierkampf besteht aus den Disziplinen Unterordnung, Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf.
Unterordnung: Leinenführigkeit und Freifolge sowie das Beherrschen von Komandos werden gefordert. Hürdenlauf: Vom Hund ist eine 50 Meter lange Strecke mit drei Hindernissen zu überwinden. Der Hundführer läuft parallel zur Bahn und der Hund soll mit ihm auf  gleicher Höhe bleiben. Das Reißen von Stangen, Vorprellen oder Zurückfallen des Hundes wird mit Punktabzug bestraft. Slalom: Hundeführer und Hund müssen eine 75 Meter lange Strecke mit 5 Toren durchlaufen. Für ausgelassene Tore oder das Nachziehen des Hundes gibt es Strafpunkte. Hindernislauf: Das Team muss eine 75 Meter lange Bahn mit 8 verschiedenen Hindernissen z. B. Sprung, Schrägwand, Tunnel, Laufsteg, Tonne, Reifen, Hoch- Weitsprung durchlaufen, wobei der Hund mit oder ohne Leine geführt werden kann.

 

Hüten

 

Sally und Clayton hüten

 

Bei den Hütehund-Wettbewerben (Trial) haben Hund und Schäfer die Aufgabe eine Gruppe von Schafen über einen Parcours im freien Gelände, das eine Länge von bis zu 300 Metern haben kann, zu führen. Als erstes muss den Hund vom Schäfer weg auf die gegenüberliegende Seite des Parcours laufen und die Schafe einholen (Outrun), danach soll er die Schafe in Bewegung setzen (Lift) und zum Schäfer heranholen (Fetch). Im weiteren Verlauf des Wettkampfes hat der Hund die Schafe wieder vom Schäfer wegzutreiben (Drive) und gemeinsam mit dem Schäfer in zwei Gruppen zu trennen (Shed). Danach werden letztendlich die Schafe in den Pferch getrieben (Pen).
Wichtig ist bei diesem Sport, dass der Hund exakt die Befehle seines Hundeführers befolgt, mit den Schafen arbeitet ohne diese durch zu hastige Bewegungen oder gar Schnappen und Beißen in Unruhe zu versetzten und der Schäfer das Verhalten und die Reaktion von Schafen und Hund genau einzuschätzen weiß und somit die richtigen Kommandos zum günstigsten Zeitpunkt geben kann.
Gestartet wird in drei Klassen: Anfänger, Fortgeschrittene, offene Klasse.



Obedience

 

Aileen beim Obedience

 

Obedience heißt auf deutsch Gehorsam. Bei dieser Form des Hundesports wird das exakte Befolgen einer Vielzahl von Kommandos trainiert und in Wettkämpfen nachgewiesen. So müssen die Hundeführer mit ihren Hunden unter anderem Leinenführigkeit, Freifolge, das Ablegen in einer Gruppe anderer Hunde, Sitz und Platz aus der Bewegung, Voraussenden des Hundes, Apportieren von zu identifizierenden Gegenständen oder die Kontrolle des Hundes durch den Hundeführer aus der Distanz, sowie das Beibehalten der Position, auch wenn der Hundeführer außer Sichtweite seines Hundes ist ,zu beherrschen. Zu den Wettkämpfen können alle Hunde unabhängig von ihrer Größe und Rasse antreten.

 

Gestartet wird in verschiedenen Klassen, Beginner, Klasse 1-3 in Abhängigkeit vom Alter des Hundes und seiner erzielten Wettkampfergebnisse.
Die Bewertung erfolgt nach einem recht umfangreichen Regelwerk und Punktesystem durch Kampfrichter .

 

 

Flyball

 

Bonny beim Flyball



Beim Flyball starten immer zwei Mannschaften, die je aus 4 – 6 Hunden und Halter bestehen, auf zwei parallelen Bahnen. Die Hunde müssen, nachdem sie von ihren Hundführern losgeschickt wurden, vier Hindernisse überwinden und zu einer Ballmaschine laufen. Dort angekommen müssen sie eine Taste drücken, wodurch ein Ball nach oben geschleudert wird. Diesen Ball soll der Hund fangen und über die Hindernisse zurück an den Start bringen. Dann darf der nächste Hund starten. Logischerweise gewinnt das schnellste Team. Zurückkommen ohne Ball, Frühstarts oder das Stören der anderen Mannschaft wird bestraft.

Discdogging

 

Bonny beim Discdogging



Disc - Dogging ist eine Sportart, die nicht nur dem Hund Spaß machen soll. Schon das Zuschauen bei einer DiscDogg-Freestyle-Show ist aufregend. Aussergewöhnliche Würfe, Tricks und Körpersprünge zeigen das perfekte „Zusammenspiel“ von Mensch und Hund. So springt der Hund z.B. beim Backvault zuerst auf den Rücken des Menschen und fängt dann die Frisbee dann in der Luft. Der Hund muss dies allerdings freiwillig machen. Versuchen sie deshalb nie ihren Hund zu solch einer Sportart zu zwingen. Er muss Freude daran haben.

Dogdance



Dogdance ist hier in Deutschland eine relativ neue Sportart, die seit ca. 2 Jahren immer mal wieder auf Hundeausstellungen oder Messen als Pausenprogramm aufgeführt wurde, allerdings an Bedeutung gewinnt und mehr und mehr zum „Highlight“ dieser Veranstaltungen wird. Beim Dogdance kommt es darauf an, zusammen mit seinem Teampartner, dem Hund, eine Choreographie zu zeigen, die sowohl die möglichst perfekte Fußarbeit, als auch die verschiedensten Tricks beinhaltet. Der Mensch sollte sich zu der ausgesuchten Musik in rhythmischer Gangart bewegen und natürlich sollten die ausgewählten Elemente passend zur Musik vorgeführt werden.
Nach Möglichkeit sollte das Thema der Musik in die Choreographie eingearbeitet werden.

 

Begleithundprüfung


Mit der Begleithundprüfung soll der Hund für das Alltagsleben an der Seite seines Halters fit gemacht werden. Sie besteht aus einem Teil auf dem Übungsplatz und einem Teil im Strassenverkehr. Auf dem Übungsplatz muss der Hund Leinenführigkeit und Freifolge sowie das Beherrschen der Kommandos wie Sitz, Platz, Bleib, Hier unter Beweis stellen. Im Straßenverkehr wird der Hund mit den verschiedensten Situationen konfrontiert. So wird das Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern, klingenden Radfahrern, anderen Hunden simuliert. Platz, Sitz inmitten von Passanten geübt und das Verhalten bei Strassenlärm trainiert. Teilnehmen können alle Hunde, die wenigstens 15 Monate alt sind.

 

Fährtenhundprüfung


Diese Prüfung ist etwas für sehr geduldige Menschen, die gerne und intensiv mitihrem Hund in Ruhe arbeiten. Voraussetzung ist eine bestandene Begleithundprüfung. Fährten zu verfolgen ist für den Hund eine ganz normale Sache. Man bringt ihm jedoch bei, bestimmte Fährten auszuarbeiten. Die Fährtenarbeit ist eine sinnvolle undnützliche Beschäftigung mit dem Hund, die auch im täglichen Leben von Vorteil sein kann. Die Schwierigkeit bei der Fährtenarbeit liegt eher in Missverständnissen zwischen Hund und Herr als in der mangelnder Leistungsfähigkeit des Hundes. Die Fährte ist eine mindestens 1400 Schritte lange und mindestens drei Stunden alte Fremdfährte, die sechs dem Gelände angepasste Winkel aufweisen muss und mindestens drei mal von einer frischen Fremdfährte gekreuzt wird. Auf der Fährte liegen in unregelmäßigen Abständen 4 mit der Witterung des Fahrtenlegers behaftete Gebrauchsgegenstände. Der Hund muss diese Gegenstände finden und entweder in den Fang nehmen oder verweisen.
Der Hund kann mit oder ohne lange Leine arbeiten. Der Hund hat bestanden, wenn min. 70 von 100 Punkten erreicht werden.